So - hier hat sich plötzlich die Geschichte selbständig gemacht. Und ich habe ihr als damals noch grünschnäbliger Schreiberling ihren Willen gelassen. Nicht sehr professionell, ich weiß ...

Wer auf Morags schnellen Tod gehofft hat, muss sich wohl noch etwas gedulden (hämisches Grins!) .
Und wer das NWN-Add On "Shadows of Undrentide" gespielt hat, findet in Deekin und Xanos zwei alte Bekannte wieder, denen ich jedoch ein paar neue Seiten angedichtet habe. Atari möge mir vergeben ...
Wer SoU nicht gespielt hat (auch nicht schlimm, weil ich mir nur die Charaktere und die Welt ausgeliehen habe) - hier ein ganz kurzes "who is who?":
-> Keshi - mein Spielcharakter, ein Mensch ... ein ganz normaler (?) Mensch, der eine ziemlich gutes Verhältnis zu seinem Schwert und ein getrübtes zu seiner Vergangenheit hat
-> Xanos Messarmos - im Spiel ein ziemlich tumber, von sich eingenommener Halbork, der die arkanen Künste beherrscht; hier bei mir etwas liebenswerter, hoffentlich ...
-> Deekin Schuppensänger - im Spiel ein recht nerviger Kobold-Barde mit einem ähnlich gestörten Verhältnis zur Grammatik wie Meister Yoda; hier bei mir ein mystischer Tagträumer-Besserwisser-Geschichtsjunkie
-> der schwarze Panther Celadi ... Geduld, das klärt sich später auf.
Wer von Euch in der Zeichensetzung bei der wörtlichen Rede sattelfest ist, kann mir gern helfen.
english version:
"A few Moons later"vorhergehendes Kapitel:
"Hier und Jetzt"nächstes Kapitel:
"Ein Klang für Schuppensänger"Zurück zum Anfang?
Hier!
credits:Neverwinter Nights is owned by BioWare/Atari/Wizards of the Coast/Obsidian (did I forgot someone?)
Ich hatte bei der Geschichte arge Probleme die Figuren auseinander zu halten. Die Hintergründe werden zu wenig geklärt, als das man diesen Schnipsel als Außenstehender verstehen könnte. Die Charaktere noch einmal unter der Geschichte zu präsentieren ist zwar klug, bringt einem beim Lesen aber gar nichts, dann müsste man eventuell nochmal lesen. Ich weiß ja nicht wie andere das sehen, aber dazu bin ich einfach zu faul.
Dafür ist der Text auch zu konfus. Allein der zweite Satz wie die Katze aus dem Schatten trat, während Keshi die Gestalt (leider habe ich nicht herauslesen können wer das war) schiebt, aber es wird nicht erklärt, warum sie die Gestalt schiebt. Wie groß und schwer ist sie? Kann man sie nicht einfach tragen und wie soll ich mir das vorstellen jemanden durch den Schnee zu schieben? Müsste sie (also die Gestalt) dann nicht andauernd umkippen oder starken Widerstand verursachen, weil der Schneeberg immer größer wird?
Schieben war hier nur figürlich gemeint - so, als würde man mit einem Kumpel, der absolut keine Lust darauf hat, auf eine Party gehen und würde ihn quasi vor sich herschieben, damit er über die Schwelle der Kneipe kommt.
Unsere Zeit ist "kurzatmig" geworden. Filmr müssen heute schnell geschnitten sein, "Zu Risiken und Nebenwirkungen ...", muss vom Sprecher idealerweise in 2 Sekunden aufgesagt werden können - und ich ertappe mich selbst schon dabei, wie ich eine Fanfic zur Seite lege, wenn ein Kapitel mal mehr als zweitausend Worte umfasst.
Ich kenne Autoren die Kapitel von Zwanzig Seiten schreiben, dass lese ich mir durch und nach meiner Erfahrung nach auch andere. Und es kann mir deshalb auch gefallen. Sehr sogar, meistens sogar noch mehr als deine kurzen Schnipsel, weil da mehr erzählt wird.
Und wer sagt, dass man mit zweitausend Wörtern nicht arbeiten kann? Dann wird der Storyanteil eben etwas gekürzt. Weniger als jetzt geht doch gar nicht, oder? Ich habe auch ein Talent mit einigen Sätzen ein ordentliches Kopfkino zu schaffen, man muss nur wissen wie und wenn nicht probieren, wie dann?
Und was die Medizinwerbung angeht, so hat das ganz andere Hintergründe. Ich sage nur Geld.